Ernährung

Ohne Zucker – kann man damit glücklich werden?

Im Juli 2015 habe ich das Buch „Goodbye Zucker“ entdeckt und verschlungen. In den letzten 3 Monaten meiner Schwangerschaft habe ich strickt zuckerfrei gelebt, leider gab es in der Vorweihnachtszeit einen herben Rückschlag! Das macht sich nicht nur bei Stimmung, sondern auch auf der Waage bemerkbar.

Ich ärgere mich extrem darüber, weil es mir ohne Zucker viel besser ging. Aber als das erste Plätzchen verschlungen war, gab es kein Halten mehr! Immer mit der Entschuldigung, dass ich als Stillende die Kalorien brauche, habe ich mir täglich meine Portion Naschzeug genehmigt.

Zum Jahresbeginn sage ich dem Zucker und ungesunder Ernährung den Kampf an – außerdem müssen noch 5 restliche Kilos der Schwangerschaft weg.

Konzept des Buchs „Goodbye Zucker“

Wir essen viel zu viel Zucker und merken es oft gar nicht. In fast allen Lebensmitteln ist Zucker „versteckt“, weil er günstig ist und uns schmeckt. Zucker verursacht aber Heißhunger, wodurch wir mehr von den betroffenen Produkten essen. Das alles sind wichtige Faktoren für die Nahrungsmittelindustrie.

Aber Zucker macht uns antriebslos, traurig und schlapp!

Als ich letztes Jahr dieses Ernährungskonzept ausprobierte ist mir erstmals aufgefallen, wo Zucker überall enthalten ist. Besonders geschockt war ich bei Essiggurken, Brot, Meerrettich und Wurst.

Zuckerfreie Wurst

Es war mir klar, dass Zucker in manchen Wurstsorten verarbeitet wird, aber dass ich in meiner Kleinstadt nur eine einzige Sorte Wurst ohne Zucker finden würde, hat mich geschockt und auch geärgert. Einzig der der Traditionsrohschinken der Marke Metzgerfrisch von Lidl hat keinen Zuckerzusatz.
Bei Brot das gleiche Spiel! Vor allem dunkle Brote beinhalten Zucker in Form von Zuckerrübensirup. Diese Brote sehen gesund aus und pumpen uns mit versteckter Süße voll.

Zucker wird versteckt!

Einkaufen wird zur Wissenschaft, wenn man zuckerfrei leben will. Häufig verstecken die Hersteller den Zucker hinter anderen Begriffen, so dass man ihn auf den ersten Blick nicht identifizieren kann. Solche Begriffe sind zum Beispiel:

  • Glukose-Fruktosesirup
  • Invertzucker
  • Dextrose
  • Maltodextrin
  • Natürliche Fruchtsüße
  • Zuckerrüben-, Mais- oder Stärkesirup
  • Laktose
  • Saccharose
  • Dicksaft etc. etc.

Verschiedene ZuckerAm Besten man stellt möglichst viele Lebensmittel selbst her, dann weiß man, was man ißt. Hier gibt das Buch „Goodbye Zucker“ viele Tipps und hilft einem im Rahmen eines 8wöchigen Programms vom Zucker wegzukommen. Keine Angst es gibt auch Desserts und Nachspeisen, hier werden Stevia und Reissirup als Süßungsmittel verwendet. Denn auch Honig, Agavendicksaft und Süßstoffe werden von Sarah Wilson als ungesund deklariert.

 

Die Autorin Sarah Wilson

Sarah Wilson litt unter einer Autoimmunerkrankung und fand in der klassischen Medizin keine Heilung. Deshalb begann sie mit ihrer Ernährung zu experimentieren. Mit der zuckerfreien Lebensweise hat sie es tatsächlich geschafft beschwerdefrei zu werden.

Sie hat ihr Konzept in einem Buch zusammengefasst. Im Gegensatz zu vielen anderen Ernährungsratgebern, ist dieser leicht und locker geschrieben und lässt einem viel Freiheit.



Die Rezepte sind ungewöhnlich und lecker, wobei man bei den zuckerfreien Naschereien etwas mit den Mengenangaben aufpassen muss. Ich habe viele Rezepte ausprobiert und mir einfach notiert, wie man die Mengenangaben variieren muss. Auch diese Experimentieren hat mir richtig Spaß gemacht.

Wie es weiter geht

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es mit der Ernährungsumstellung vorangeht und wie ich mich dabei fühle. Wer Lust hat mit mir mitzumachen, der kann mich gerne anschreiben und wir können uns gegenseitig unterstützen.