
Bulgarien: Selbstversorger-Dorf zu verkaufen
Vor 10 Tagen hat mich die liebe Natalie angeschrieben. Sie und ihre 27-köpfige Gemeinschaft bewirtschafteten seit 2015 ein kleines Selbstversorger-Projekt in Bulgarien.
Lehmdorf mit Tieren an liebevolle Hände abzugeben
Dort haben sie ein altes Lehmhausdorf wieder zum Leben erweckt und als autarkes Ökodorf aufgebaut. Das Projekt umfasst:
- Sieben Häuser
- Ziegen
- Wasserbüffel
- Pferde
- Permakulturgärten
- Käserei und Reifekeller
- alternative Wasserversorgung
Ich kenne weder Natalie noch das Projekt persönlich, möchte ihnen aber gerne helfen. Deshalb veröffentliche ich hier die Links zu ihren Exposés und Videos.
Wer Interesse hat, der kann sich direkt mit Natalie und ihrer Gemeinschaft in Verbindung setzen.
Exposés der verschiedenen Häuser
Hier die Links zu den Exposés:
- 3 Wohnhäuser mit Permakulturgärten – ideal für Selbstversorger. Für Seminarbetrieb geeignet ( Gästezimmer).
- Traumhaftes Wohnhaus – perfekt für Selbstversorger
- Wohnhaus mit Biogasanlage und Stallanlage – exzellent für Selbstversorger mit Tieren.
- 2 Wohnhäuser mit Käserei und Käse-Reifekeller — ebenfalls ein Paradies für Selbstversorger.
Das Video zum Objekt
Bilder sagen mehr als 1.000 Worte:
Gründe für den Verkauf
Hier kopiere ich Dir den Text ein, den mir Natalie zugeschickt hat. Darin werden die Beweggründe für den Verkauf genau erklärt:
Infos und Gründe des Verkaufs
Kurze Infos über uns, die Gründe des Verkaufs (gibt es einen Haken☺ ?), und warum wir die Häuser jetzt auch einzeln anbieten……….
Zu uns:
Wir nennen uns „Regenbogengemeinschaft“, bestehend aus 27 bodenständigen Personen, aus verschiedensten Regionen Deutschlands mit unterschiedlichen Berufen. Wir leben seit knapp 15 Jahren zusammen. Kennen gelernt haben wir uns rund um Jürgen Hummes und seine schamanische Arbeit in der Eifel. Seine Aufgabe als Mittler zwischen Menschen und der geistigen Welt begeisterte uns. Wir entwickelten Vertrauen in feinstoffliche Energien, die uns bereits bei drei außergewöhnlichen Selbstversorger-Projekten begleitet haben. Erfolgreich, wie wir finden.
1. Unser erstes gemeinsames Projekt war 2006 der Umbau einer großen Jugendherberge (im Naturschutzgebiet im Schwarzwald). Allerdings wurde uns nach nur anderthalb Jahren klar, dass die deutschen Strukturen (Gesetze, Paragraphen und Vorschriften) unseren Wunsch nach einem freien und selbstbestimmten Leben zu sehr einschränkten.
2. Daher sind wir 2007 auf Rat der geistigen Welt nach Togo/Westafrika ausgewandert. Dort lebten wir 8 Jahre mitten im Busch an einem heiligen Ort und lernten dort, mit einfachsten Mitteln (ohne Strom) zu leben, uns selbst nochmal zu „naturalisieren“ und dadurch die eigenen Wahrnehmungen der geistigen Welt zu schulen. Neben einer großen Gartenanlage und eigenen Feldern, hielten wir dort Dromedare, Rinder, Ziegen, Schafe, Pferde und Esel. Die Not unserer afrikanischen Nachbarn war Auslöser, dass wir uns dort außerdem mit unseren privaten, finanziellen Mitteln engagierten. Wir bauten und leiteten eine staatlich anerkannte Krankenstation, eine Buschambulanz, eine Schule und kümmerten uns gemeinsam mit Jugend- und Sozialamt, um togoische Kinder in Not.
Einen Video- Rückblick dieser Zeit findet ihr auf unserem Spirebo- Kanal bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=0-Qsh7j3ViA
3. Odrintsi in Bulgarien :
Nach acht Jahren Togo zog es uns wieder nach Europa. Jürgen fand im Weissflusstal einen vergessenen Kraftort, der von uns neu belebt werden wollte, sodass Pflanzen, Tiere und Menschen wieder als Einheit miteinander wirken können. Eins von wenigen Lehmhausdörfern, das durch die Landflucht der Bulgaren bei unserer Ankunft verlassen und zugewachsen war. Wir haben die Häuser gekauft, renoviert, Ziegen, Schafe, Wasserbüffel und Pferde angeschafft und daraus Stück für Stück ein vollkommen autarkes Selbstversorger-Dorf aufgebaut.
Odrintsi ist von einer einzigartigen und atemberaubenden Naturlandschaft umgeben. Das belegen nicht nur wissenschaftliche Untersuchungen (nachweislich gibt es hier die reinste Luft im ganzen Land), sondern auch natürliche Indikatoren, wie das Vorkommen von Schwarzstörchen und Baumflechten.
Das Kultur- und Gartenland, was wir derzeit nutzen, ist laut unserem Wissen absolut Schadstofffrei. Wir selbst verwenden keinen Kunstdünger oder Insektizide/Herbizide etc. Solch reine und natürliche Böden bewirtschaften zu können, ist für uns etwas sehr Besonderes.
Warum wir verkaufen:
In den letzten zehn Wochen wurden wir oft nach dem Haken an der ganzen Sache gefragt. Warum geben wir in unbeständigen Zeiten wie diesen eine so reibungslos funktionierende, autarke Existenzgrundlage auf? Wieso möchten wir trotz ständig drohender Lock- Downs unser Leben mobil weiter führen?
Wir vertrauen seit 15 Jahren auf den Rat der geistigen Welt und wurden noch nie enttäuscht. Jedes Projekt hat uns persönlich und als Gemeinschaft weitergebracht, und wir sind noch nicht zu müde um nochmal aufzubrechen. Wie es aussieht, wird Jürgen gemeinsam mit uns in den nächsten Jahren die schöpferische Aufgabe haben, unterschiedliche Kraftorte in Europa zu reaktivieren. Was von Odrintsi aus leider nicht umsetzbar ist. Wir haben es oft gedanklich durchgespielt☺ Wir müssen reisen und dafür mobil sein, die bisherige Verantwortung für Gärten und Felder können wir dabei nicht weiter aufrechthalten. Mögliche Grenzschliessungen, auch das Fehlen von selbstangebauten Lebensmitteln auf Reise sind zwar Themen die uns beschäftigen, aber nicht davon abhalten, das umzusetzen was wir für richtig halten. „Nichts ist so Beständig wie Veränderung“
Bei näherem Interesse schicken wir euch gerne einen ausführlicheren Text zur künftigen Aufgabe der Regenbogengemeinschaft.
Warum wir jetzt auch Einzelhäuser zum Verkauf anbieten:
Gerne hätten wir Odrintsi als „Gesamtpaket“ an eine bestehende Gemeinschaft abgegeben, da wir diesmal nur schweren Herzens unser mittlerweile “ drittes Zuhause“ verlassen. Es ist unser Wunsch, dieses Stück Freiheit an Menschen weiterzugeben, die mit der gleichen Begeisterung naturnah und autark leben wollen wie wir. Leider haben wir in den letzten zehn Wochen keine solche Gemeinschaft gefunden. Interesse und Begeisterung gibt es sehr viel, allerdings scheint Odrintsi als Ganzes zu groß zu sein. Bisher fehlte es leider manchen Gruppen entweder an der nötigen Personenanzahl, oder es gab zu wenige mit entsprechender Qualifikation für Tierhaltung bzw. Gartenanbau. Wieder andere Interessenten waren nicht in der Lage, die volle Kaufsumme aufzubringen, bzw. es mangelte an der grundsätzlichen Bereitschaft, (in einer intakten Lebensgemeinschaft überhaupt leben zu wollen) sich in einer Lebensgemeinschaft voll und ganz einzubringen. Daher haben wir uns nun entschlossen, die Häuser und Tierherden auch einzeln anzubieten. Und damit die Grundlage für eine harmonische Dorfgemeinschaft zu schaffen.