Zuckerfrei Woche 3
Archiv

Das Zuckerfrei – Experiment: Woche 3

Sonntag. Einladung bei den Eltern. Kuchen. Fuck!

Das Zuckerfrei-Experiment: Woche 3

Woche 3 fing nicht gut an und endete auch so.

Ich habe nur 200 Gramm verloren und fühle mich wie ein Versager. Hab ernsthaft überlegt Euch meinen Misserfolg zu verschweigen oder Euch irgendeinen Mist zu erzählen. Aber nein – ich mach mich lieber zum Affen.

Also, am Sonntag gab es selbstgemachten Kuchen bei Mama und da konnte ich nicht widerstehen. Am Montag war ich den ganzen Tag unterwegs und hab fast nichts gegessen, dafür dann Abends umso mehr reingehauen. Dienstag sah ähnlich aus. Es ist einfach ein riesen Fehler zu lange nichts zu essen. Dann bekomme ich einen mega Heißhunger und bin nicht zu bremsen. Vermerk an mich – immer eine Kleinigkeit dabei haben, damit es erst gar nicht soweit kommt. Oder wäre Bulimie eine Lösung?

Jetzt zu den positven Meldungen in Woche 3!

Gesund ist das neue Schlank!

Das Buch „Goodbye Zucker“ geht in Woche 3 dazu über jeglichen Zucker wegzulassen. Das bedeutet Folgendes nicht zu essen – ohne Ausnahme:

Goodbye Zucker das Buch

  • frische und getrocknete Früchte
  • Müslimischungen und Müsliriegel
  • Marmelade (auch ohne Zuckerzusatz)
  • Würzmittel, die Zucker enthalten, vor allem Tomaten- und Barbecue-Saucen, Balsamico-Essig
  • Joghurt mit Geschmack
  • Honig
  • Agavendicksaft
  • Palm- und Kokoszucker
  • Schokolade, Softdrinks etc.

Im 8-Wochen-Programm des Buches geht es zuerst einmal darum, völlig vom Zucker wegzukommen. Deshalb ist die Vorgabe anfangs recht strickt. Letzten Sommer habe ich mich zu 100% daran gehalten, es viel mir damals total leicht.

Zur Zeit sieht das anders aus, und so lege ich mir mein eigenes Programm zurecht. Der Erfolg, zumindest in Bezug auf Gewichtsverlust, läßt zu Wünschen übrig, aber ich lebe gesund.

Hier meine Ernährungsumstellung in Woche 3:

Alles Bio!

Wir kaufen unser Obst und Gemüse nun ausschließlich im Reformhaus. Ich habe keine Lust mehr auf die ganzen „Bio“-Lebensmittel vom Discounter, die dann irgendwie doch nicht anders schmecken, als das gespritzte Zeug. Und wo werden diese Massen an Bio-Nahrungsmittel eigentlich produziert? Irgendwie kommt mir das alles spanisch vor.

Jedenfalls sehen die Äpfel, Karotten, Kartoffeln etc. aus dem Naturkostladen ganz anders aus und schmecken viel besser als die Bio-Nahrungsmittel aus dem Supermarkt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ich im Reformhaus nur soviel kaufen kann, wie ich will, weil nichts abgepackt ist. Wir haben dadurch weniger Plastikmüll und weniger Nahrungsmittel, die mit Plastik in Berührung gekommen sind.

In einer Studie  habe ich gelesen, dass bei 95 von 100 Österreichern Kunststoffrückstände im Blut nachgewiesen wurden. Bei uns Deutschen sieht das sicher nicht anders aus!

Die Plastikrückstände stehen im Verdacht uns krank zu machen, unter anderem Krebs zu verursachen. Ich finde es extrem erschreckend, dass man den Kunststoff tatsächlich im Blut belegen kann – zu krass.

Im Bioladen habe ich übrigens auch Wurst ohne Zuckerzusatz gefunden. Lecker!

Superfood!

Überall liest man plötzlich von Superfood und allen möglichen Nahrungsmitteln, die unter diese Kategorie fallen. Ich bin erstmals 2014 in Indien mit diesem Modewort in Berührung gekommen. 

Superfood sind Nährstoffbomben, die als Booster für die Gesundheit gelten. Ich will Euch von einigen Superfoods berichten, die wir ausprobiert haben bzw. ausprobieren.

Weizengras

Mr. Milega hat mich im Herbst 2014 mit Weizengras bekannt gemacht. Weizengras hat jede Menge Vitalstoffe, die das Immunsystem stärken, den Organismus reinigen und auch zur Vorbeugung und im Kampf gegen Krebs helfen sollen.

Unter anderem hat Weizengras 60 mal mehr Vitamin C als Orangen, 11 mal mehr Calcium und 30 mal mehr Vitamin B1 als Rohmilch, 5 mal mehr Eisen sowie 50 mal mehr Vitamin E als Spinat und 5-mal mehr Magnesium als Bananen. Das nenne ich mal ein Superfood!

Weizengras

Wir nehmen Weizengras on-and-off zu uns. Zur Zeit trinke ich das Pulver wieder täglich und fühle mich fit und energiegeladen. Es schmeckt wie es aussieht – grün. Einge Weizengras-Pulver haben Stevia oder andere Zusätze, andere Pulver schmecken merkwürdig. Wir haben in Indien immer das Weizengraspulver von Auroville getrunken. Das ist natürlich und hat keine Zusätze.

In Deutschland haben wir verschiedene Bio-Weizengraspulver ausprobiert und am Besten finden wir das Produkt von Lebepur. Es schmeckt rein, hat Rohkostqualität und ist aus 100% biologischem Anbau. Falls Ihr es ausprobieren wollt, dann bestellt es bitte über folgenden Link, damit ich auch ein paar Cent davon habe. Preis für Euch bleibt dabei gleich!

Lebepur Weizengras

Chia

Ein weiteres Superfood, dass immer stärker auf den Markt drängt ist Chia. Chia habe ich ebenfalls während meiner Schwangerschaft ins Frühstücksmüsli gemixt. Naja, auch mit Chia war es wie immer, nach einiger Zeit ist meine Motivation eingeschlafen und die Samen wanderten ins hinterste Eck des Küchenschranks.

Am Dienstag war ich bei einer Freundin, die mir das Buch „Chia for fit“ gezeigt hat. Daraufhin habe ich mich wieder näher mit diesem Superfood auseinandergesetzt.

Chia Samen sollen vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen, den Blutzuckerspiegel regulieren und sogar beim Abnehmen helfen. Juhu, ein Wundermittel!

Chia Samen enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli und 4 Mal mehr Ballaststoffe als Leinsamen.

Chia bindet Wasser, quillt auf und wird geleeartig. Man soll maximal 20 Gramm pro Tag zu sich nehmen und dabei viel trinken.

Meine Freundin hat mir den Tipp gegeben 20 Gramm Chia mit 100 ml Wasser zu mischen und einige Stunden quellen zu lassen. Dann soll ich die Masse dritteln und jeweils ca. 15 Minuten vor der Mahlzeit, mit Wasser gemixt, trinken. Dadurch hätte man weniger Appetit.

Ich habe es ausprobiert und hatte tatsächlich weniger Hunger!

 

Chufli Tibet

Der letzte Punkt auf meiner Gesundheitsliste ist Chufli.

Es handelt sich um einen Erdmandelfrühstücks-Brei aus Tibet. Total lecker, leider mit Trockenfrüchten und falls sich jemand an die Liste der „verbotenen“ Nahrungmittel vom Anfang meines Berichts erinnert – Trockenfrüchte sind ein Nogo ab zuckerfrei Woche 3. Aber ich ignoriere in dem Fall das Buch und lass mir das warme Früstück schmecken.

Erdmandel Frühstücksbrei

Für die Zubereitung mischt man lediglich 2-4 Esslöffel des Pulvers mit heißem Wasser und lässt es ein paar Minuten quellen. Erdmandeln oder auch Tigernüsse genannt, enthalten dreimal so viele Balaststoffe wie Vollkornbrot und halten lange satt. Für mich das perfekte Frühstück, da es schnell geht, gut schmeckt und mich vor Heißhungerattacken bewahrt.

Fazit zu Woche 3

Ich habe nicht wirklich abgenommen, aber mich viel mit Ernährung auseinandergesetzt. Ich fühle mich gesund und voller Energie.

Der bereits in der Vorwoche erwähnte Kokoszucker ist auf dem Weg und wird getestet. Außerdem habe ich endlich Matcha-Tee bestellt. In Woche 4 werde ich Euch berichten.

Stand Woche 17 nach Entbindung:

  • Noch 4,6 Kilo bis zum Gewicht vor der Schwangerschaft
  • Noch 9,2 Kilo bis zum Wohlfühlgewicht
  • Noch 19,2 Kilo bis zum „Ich bin die geilste Sau der Welt“ Gewicht