Reisen

Smartwatch als Reisegadget – sinnvoll oder nicht?

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Als Mama und digitale Nomadin mit Kleinkind reduziere ich gerne unser Gepäck auf ein Minimum. Nichts ist nerviger als 1000 Kleinteile inklusive Ladekabel in der Handtasche oder im Rucksack entwirren zu müssen. Und schlussendlich habe ich dann doch nie das Handy zur Hand, wenn ich es brauche. So verschwinden die besten Instagramm-Momente ungesehen in der Versenkung.

Ich bin kein Experte in Sachen Elektronik, weshalb ich habe mich bisher kaum mit dem Thema Smartwatch auseinandergesetzt. Bis jetzt – denn es kam die Frage auf, ob eine Smartwatch ein sinnvolles Reisegadget für uns ist oder nicht.

Welche Funktionen hat eine Smartwach?

Eine Smartwatch ist eine Kombination aus Armbanduhr und Smartphone. Auf den ersten Blick kannst Du das schicke Teil also als gewöhnlichen Zeitmesser benutzen.

Smartwatch mit Smartphone

Die Smartwatch hat neben den normalen Uhr-funktionen noch Sensoren und ein eigenes Betriebssystem eingebaut. Je nach Hersteller und Modell wurde speziell für die Uhr ein System kreiert bzw. das Android-System angepasst.

Mittlerweile gibt es eigene Apps für die Smartwatch. Außerdem kommunizieren Handy und Uhr mittels Bluetooth miteinander. In vielen Fällen ist die Uhr eine reine Displayerweiterung für Dein Telefon. Du kannst unter anderem den E-Mail-Eingang auf dem 1,5 bis 2,5 Zoll großen Display überprüfen.

Dank des Umgebungslichtsensors passt sich die Helligkeit des Minibildschirms dabei optimal der Umwelt an. Die Displays sind außerdem kratzfest, staubdicht und mindestens spritzwassergeschützt. Bei Valmano findest Du eine super Übersicht über die aktuellen Smartwatches. 

Bei einigen Modellen gibt es zwischenzeitlich die Option eine SIM-Karte einzulegen. So kannst Du unabhängig vom Handy nur mit der Uhr telefonieren. Erinnert mich irgendwie an Knight Rider – ja, ich bin ein Kind der 80er.

Was sind die Vorteile einer Smartwatch auf Reisen?

  1. Schlankes und sehr modernes Design

  2. Dank des GPS mit zuverlässiger Navigation nie mehr in fremden Städten verloren gehen

  3. Smartphone schnell und unkompliziert vom Handgelenk steuern – endlich entfällt das Kramen in den Untiefen der Handtasche

  4. E-Mails, Whats-App und andere Nachrichten ruckzuck checken

  5. Ein Plus für die Gesundheit – dank Schlafüberwachung, (zukünftig) Herzfrequenzmessung und Kommunikation mit Fitness-Apps

Was gefällt mir an der Smartwatch weniger?

  1. Datenschutz ist nicht ausreichend gewährleistet, da meist keine Authentifizierungssysteme integriert sind

  2. Die Smartwatch sendet und empfängt ununterbrochen Daten, was den Körper permanenter Strahlung aussetzt

  3. Der nächste Schritt zur kompletten Überwachung – Gesundheitsdaten, die elektronische Kommunikation und Dein Bewegungsprofil wird mit der Uhr aufgezeichnet

Kram in der Handtasche

Werde ich mir eine Smartwatch kaufen?

Mir gefallen die Uhren aufgrund des Designs sehr gut. Ich sehe die praktischen Seiten und weiß, dass ich der Strahlung und Überwachung auch mit dem Smartphone Tür und Tor öffne. Ich stelle es mir tatsächlich unglaublich praktisch vor das Handy per Handgelenk zu steuern, weil ich Stunden mit dem Suchen meines Telefons verbringe. Der Preis zwischen 150 und 500 Euro ist für mich auch okay.

Dennoch werde ich mir keine Smartwatch kaufen. Warum? Weil ich jetzt schon viel zu viel durch das Internet vom Leben abgelenkt werde. Ich glaube, dass es mein persönliches Stresslevel noch einen zusätzlichen Schritt erhöht, wenn ich jede Mail und jede Nachricht, die eintrudelt direkt am Handgelenk aufpoppen sehe. Da krame ich, um des Seelenfriedens, lieber ein-, zwei- oder dreimal am Tag auf der Suche nach dem Telefon in meiner Tasche.

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