Ernährung

Zuckerfrei Woche 7

Was für eine Kack-Woche!

Kiddo ist erkältet und nörgelig. Ich hatte einen Rückfall. Ach ja, ich bin hundemüde und fühle mich, als hätte mich ein Zug überrollt. Zugleich bin ich zickig und weinerlich und das alles auf einmal. Zugenommen habe ich auch noch. Nicht meine Woche, diese Zuckerfreie Nr. 7.

Die Kokosnuss in Woche 7

Mit ihren mittelkettingen Fettsäuren bietet die leckere Kokosnuss eine reihe gesundheitlicher Vorteile. Deshalb geht Sarah Wilson in Woche 7 näher darauf ein.

Ihre Kokosnussideen – gegen die Lust auf Süßes – sind:

  • Ein Glas Kokoswasser
  • Das weiche Fleisch einer frischen Kokosnuss
  • Experimente mit Smoothies, z.B. statt Milch Kokoswasser verwenden oder dem Lieblingssmoothie etwas Kokosöl hinzuzufügen
  • Einfach ein oder zwei Esslöffel Kokosöl essen
  • Kokoschips in der Pfanne leicht anrösten und mit Walnüssen und Zimt über Haferbrei oder Joghurt streuen
  • Kürbisstücke in Kokosöl anbraten
  • Kokoseis – einfach Kokoscreme (keine Milch oder light Variante) für ein paar Stunden in den Kühlschrank
  • Obst in Kokosmilch dünsten
  • Pudding mit Kokosmilch
  • Kokosbutter selbst machen

Was war das mit dem Kokoszucker?

Vor einigen Wochen habe ich Euch berichtet, dass ich von einer Freundin Kokoszucker empfohlen bekommen habe. Mittlerweile ist er angekommen und ich habe ihn im Frühstücksporridge getestet. In dieser Woche ist es ja sowieso schon egal!


Er ist bräunlich, schmeckt und riecht herrlich nach Karamell. Ich kann mir sehr gut vorstellen ihn zum Backen zu verwenden. Den Kokoszucker kann man 1:1 dosieren wie normalen Haushaltszucker.

Die Vorteile von Kokoszucker sind:

  • Beinhaltet Mineralstoffe und Antioxidantien
  • Hat einen niedrigen glykämischen Index (50)
  • Ist feinkörnig und gut löslich

Beim Kokoszucker solltet Ihr auch wieder darauf achten, dass er aus fairem Handel stammt.

Der Rückfall

Vorgestern war ich so müde und kaputt, dass ich ein kleines Stück Ritter Sport gegessen habe. Irgendwie schafft es mein Körper mich immer wieder zu überzeugen, dass Zucker mir Energie liefert, wenn ich todmüde bin. Dieses kleine Stück hat dann zu einem mega Rückfall geführt. Diese Zuckerabhängigkeit unterscheidet sich kaum von meiner Nikotinsucht, da genügt auch jedesmal eine Zigarette und ich bin wieder im Strudel drin.

Zucker OHm Love Zeichen

 

Gestern hatte ich Redaktionssitzung in München. In Mühldorf stieg ich um und hatte 15 Minuten Zeit, ein Kaffee kam mir in den Sinn. Leider stand beim Bäcker eine riesen Schlange. Ich schnappte mir also am Zeitungskiosk einen Fertig-Espresso-Macchiato – 9,4g Zucker auf 5 Minuten check!

Dann gab es kostenlosen Kuchen während der Sitzung. Einen leckeren Karottenkuchen mit einer quietschblauen, zentimeterdicken Glasur. Ich aß den Mist! Wo ist meiner innerer Gesundheitsapostel da gewesen? Mag er nicht Zug fahren und ist deshalb zuhause geblieben?

Ach ja, vor der Rückfahrt hatte ich wieder 15 Minuten am Ostbahnhof Zeit. Klar, dass ich mir einen Germknödelkrapfen gekauft habe! Aber der war es echt wert!!!

Germknödelkrapfen - Rückfall

Der Germknödelwahnsinn

Das lustige daran ist, dass ich mich vor allem beim Germknödel-Wahnsinn gefühlt habe wie ein kleines Kind, dass etwas verbotenes tut UND weiß, dass niemand es mitbekommt. Ich hatte einen kleinen Adrenalin-Kick, als ich bei Richard stand und das Sündenstück orderte.